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Diagnose: Brustkrebs.

13.06.2007
Jetzt keine Panik!

Brustkrebs kann tödlich sein – alle 30 Minuten stirbt in Deutschland eine Frau daran. Jedes Jahr erkranken 55.000 Frauen. Bei Frauen zwischen 35 und 55 ist Brustkrebs die häufigste Todesursache.

Die Diagnose trifft ins Mark und verändert das Leben schlagartig – von einer Sekunde auf die nächste. Und sie verlangt der betroffenen Frau genauso schlagartig eine ganze Kaskade von Entscheidungen ab. Wenn eine Frau diese Diagnose bekommt, geht immer alles sehr schnell. Oft bleibt kaum Zeit zum Luftholen, zum Nachdenken und zum Abwägen.

„Wenn ich vorher mehr gewusst hätte, hätte ich mich anders entschieden“, sagt eine betroffene Frau. Und genau diesen Satz haben Beraterinnen von der Initiative „Breast Health“ bewusst handeln gegen brustkrebs e.V.“ schon oft gehört.

„Nicht die schnellste, sondern die beste Therapie hilft beim Überleben“, lautet deshalb ein Leitsatz der Initiative. „Diese Lebenssituation ist mit nichts vergleichbar –
kaum eine Frau schafft es, sich in diesem Dschungel der modernen Brustkrebsmedizin zurechtzufinden. Bei uns bekommen die Betroffenen kostenlose qualifizierte Beratung, Trost und Zeit zum Innehalten“, betont Karin Fritsche, Vorstandsmitglied von Breast Health. Die Patientinnen-Initiative wurde 2001 gegründet und ist Kooperationspartner des Brustzentrums am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf. „Selbstverständlich können wir auch Frauen im gesamten Bundesgebiet beraten und zertifizierte Brustzentren in ihrer
Nähe empfehlen“, so Karin Fritsche.

Das Herzstück des gemeinnützigen Vereins ist die Beratung: „Diagnosen, Therapien, Medikationen, Nachsorge – auf diese vielen Fragen können wir Antworten geben. Aber wir können auch begleiten, helfen, trösten und einfach nur zuhören.“ Genau wie ihre Kolleginnen ist auch Karin Fritsche selbst an Brustkrebs erkrankt und kennt das Gefühlschaos sehr genau. Niemand sorgt so gut für Dich wie Du selbst – ist deshalb mehr als nur ein schöner Satz für bunte Werbeseiten.

Fragen zur Schulmedizin, zu ergänzenden Therapien, zu psychosozialen und familiären Aspekten der Erkrankung oder zum Umgang mit Sexualität im Zusammenhang mit den körperlichen und emotionalen Veränderungen werden hier diskret und einfühlsam beantwortet. „Darauf können sich die Ratsuchenden bei uns immer verlassen – wir drängen nicht und wir helfen da, wo unsere Hilfe erwünscht ist“, betont Karin Fritsche.

Auch wer ohne ein konkretes Anliegen kommt, bekommt Hilfe. Beispielsweise, wenn es um Fragen zu folgenden Themen geht:
– Informationen über die aktuellen Behandlungsstandards
– Die Notwendigkeit, sich mit Brustkrebs nur von Experten behandeln zu lassen und wo diese zu finden sind
– Vermittlung psychotherapeutischer und sozialmedizinischer Hilfe
– Patientenrechte
– Nutzen/Nebenwirkungen und ungewisser Behandlungserfolg einer Therapie
– Unterstützung bei Unzufriedenheit mit der Behandlung

Helfen Sie zu helfen!
Die Arbeit von Breast Health wird durch Spenden finanziert – Unterstützen Sie diese Arbeit der engagierten Frauen.

Noch mehr Informationen finden Sie unter:
Breast Health
Martinistraße 52
20246 Hamburg

Patientinnentelefon: (040) 428 03 25 07
E-Mail: info@breasthealth.de

Spendenkonto:
Breast Health e. V.
Konto Nr.: 135 214 81 08
BLZ: 200 505 50, (Haspa)

Bei der DRÄGER & HANSE BKK sind Sie gut aufgehoben
Wenn Sie Fragen zum Thema „Brustkrebs“ haben – rufen Sie uns an.
Frau Dr. med. Claudia Jarosch berät Sie gern.
Tel. (0451) 871 87 397 oder schreiben Sie
eine E-Mail an: brustkrebs@draegerhanse.de



Links:

Breast Health
Die Patientin bin ich - Sibylle Herbert
BrustLife - Seminare zur Selbstuntersuchung der Brust
QuaMaDi - qualitätsgesicherte Mamma-Diagnostik
DMP - Service für chronisch Kranke

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